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Ahle Wurscht

Einfach lecker: Ahle Wurscht

AhleWurscht: Runde & Stracke
AhleWurscht: Runde & Stracke

Tradition, die verpflichtet

Sie ist ein echter Klassiker und gilt in Hessen als Inbegriff der hochwertigen und bodenständigen Nahrungsmittelproduktion: die Ahle Wurscht. Der Name lässt nicht allein auf die lange Reifezeit schließen, die der Wurst ihren besonders delikaten Geschmack verleiht – er erinnert auch daran, dass es sich bei Ihrer Herstellung um ein althergebrachtes Verfahren handelt. Eine Tradition, der wir uns noch heute verpfl ichtet fühlen.

Damals, als es weder Kühlschränke noch Konservierungsstoffe gab, hielten viele Haushalte in der ländlichen Region Schweine und Hühner – gelegentlich auch eine Kuh –, um für die Ernährung der Familie zu sorgen. Statt Supermärkten gab es im Winter Hausschlachtungen. Und um die Fleischwaren in diesen oft mageren Zeiten möglichst für Monate haltbar zu machen, ersonnen findige Metzgermeister ein ausgeklügeltes Reifeverfahren, das der Ahlen Wurscht ihre besondere Güte verleiht – bis zum heutigen Tag.

Ein Bild von anno dazumal: Hausschlachtungen waren einst üblich, um die Familien zu ernähren. Die lange gereifte und dadurch gut haltbare Ahle Wurscht half den Menschen, über den Winter zu kommen.
Ahle Wurscht Historie

Das Geheimnis der Ahlen Wurscht

Regel Nummer 1: In eine Ahle Wurscht gehört ein altes Schwein. Denn das Fleisch einer alten Sau ist reifer und schmackhafter. Wir beziehen die Tiere von ausgesuchten Bauern, die ihre Futtermittel größtenteils noch selber anbauen und ihre Schweine erst mit ca. anderthalb Jahren schlachten. Rund 180 Kilo soll ein Schwein lebend auf die Wage bringen, damit die Anteile von Fett und Fleisch das richtige Verhältnis haben. Und ein glückliches Leben sollte das Schwein gehabt haben – also: keine Massentierhaltung!

Regel Nummer 2: Nach der Schlachtung wird das Fleisch nicht runtergekühlt, sondern sofort, also noch warm, verarbeitet. In die Wurst kommen auch die besonders edlen Teile. Typische Würzmittel sind Steinsalz, Pfeffer und Knoblauch. Abgefüllt wird die Wurst in ausgewählte Naturdärme und danach – Regel Nummer 3 – vier bis sechs Wochen zur Nachreifung in Klimakammern aufgehängt, um den erwünschten Härtegrad und damit die lange Haltbarkeit zu erreichen. Der Biss aber, und das ist das Besondere, muss mürbe sein wie Marzipan.

Wir wünschen guten Appetit!

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